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9. Highland Games Machern

9. Internationale Highland Games zu Machern

So etwas gab es noch nicht, bei den Highlandgames in Machern bei Leipzig, bei denen auch die Deutschen Meisterschaften ausgetragen wurden, gab es einen 1. und den 2. Platz bei den Amateuren und einen 3. Platz bei den Profis. Drei von drei Startern aus Fürstenwalde belegten die vordersten Ränge. Doch der Reihe nach. Im schönen Landschaftsgarten zu Machern fanden die 9. Internationalen Highland Games statt, das größte schottische Event in Deutschland, sowie zeitgleich die 5. Deutschen Meisterschaften der Profi-Highland-Kämpfer. Der Ort Machern, erstmals 1015 urkundlich erwähnt, liegt etwa 20 km östlich vor den Toren Leipzigs. Seit 1430 bis 1802 waren der Ort und die umliegenden Latifundien im Besitz der Familie von Lindenau. Reichsgrafen, seit 1764 und Oberstallmeister in preußischen Diensten. Sie errichteten ein wehrhaftes zweiflügeliges Wasserschloss, von dem die beiden Gebäudeteile mit Teppenturm erhalten blieben. Im Inneren ist leider nur noch im Erdgeschoss die Renaissance Architektur erkennbar und beherbergt heute das Standesamt. 1782 beauftragte der Schlossherr den Berliner Architekten Ephraim Wolfram Glaswald mit der Errichtung eines frühromantischen Landschaftsparks nach englischem Vorbild. Schon zu dieser Zeit wurde er als bedeutsam, dank seiner Vielzahl exotischer Blumen und Pflanzen, gepriesen. Auch wurde 1836 Machern mit der Eisenbahn beglückt, leider versiegte der Burggraben bei den erforderlichen Erdarbeiten, bei denen man wasserführende Schichten durchtrennte.
Park und Schloss bilden den würdigen Rahmen für diese Highlandspiele. Vor zehn Jahren, eigentlich als Parkfest geplant und erstmals durchgeführt,

blieben die Besucherzahlen hinter den Erwartungen weit zurück. Eventmanager Uwe Schimmel, Schottlandfan, hatte die zündende Idee, Highlandspiele mussten nach Machern und der Erfolg gab ihm recht. Schon beim ersten Mal verdoppelten sich die Besucherzahlen. Heute besuchen einige tausend Besucher die Festwiese. Dank des günstig gelegenen Landschaftsparks ergibt sich nie das Gefühl großer Enge und doch kommt jeder auf seine Kosten. Händler und allerlei fahrendes Volk, Schafe hüten, Hundeausbildung, Falkner und auch die schon in Fürstenwalde begeisternden McArthur Dancers. Beeindruckend, akustisch und auch visuell, die Pipe Band Competition mit über 100 Pipern. Doch zurück zu den Fürstenwalder Kämpfern. Für die Wettkämpfe am Samstag standen über 30 Amateurmannschaften bereit, die sich in den traditionellen Disziplinen übten. Der Sonntag gehörte den Halbprofis und den Profis, den sogenannten B-Heavy’s und A-Heavy’s. Acht Frauen und zwanzig Männer standen sich gegenüber. Von den A-Heavy’s, zehn Männer, erkämpfte sich Hans Dieter Dorow den dritten Platz. Als ältestem Teilnehmer fiel es ihm besonders schwer, die starke junge Konkurrenz im Schach zu halten, da es hier keine Altersklassen gibt. Doch im Gewichthochwurf hat er es allen gezeigt, was in ihm steckt. Bei 4,40 Meter und einem Gewicht von 25 Kg, konnte keiner mehr mithalten. Und bei Bedarf währen auch noch 20 bis 30 cm mehr drin gewesen. Bei den B-Heavy’s war Daniel Dorow nicht zu bezwingen. Mit einem lockeren Vorsprung zum Vereinskameraden und Zweitplatzierten André Bonne von 5,5 Punkten und auch dieser räumte mit einem Vorsprung zum Dritten mit sechs Punkten gehörig auf.

 

Gesamtwertungen (bitte die Register anklicken)

Männer (A-Heavys) | Männer (B-Heavys) | Frauen

1. Platz David Frey [69]
2. Platz Markus Vortriede (Bam Bam) [67]
3. Platz Hans-Dieter Dorow [52]

4. Platz Stephan Kunath [49]
5. Platz Alf Grasnick [47,5]
6. Platz Andi Deuschle [42]
7. Platz Gert Stegemann [35.5]
8. Platz Jens Schwan [32]
9. Platz André Mannott [26]
10. Platz Arno Rumpel [19.5]

 

[in eckigen Klammern die Punkte]

Die Einzelwertungen im Detail sind hier zu finden. (klick)
Quelle:
Hochlandspiele.de

 

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